Mein Schmuckschaffen

Ein kleiner Einblick

Der Werktisch ist einer meiner Lieblingsorte. Ein Rückzugsort. Hier, in der Ruhe, entstehen meine kleinen Schönheiten. Dabei ist der Weg von der ersten Idee zum fertigen Schmuckstück manchmal sehr lang. Und die meisten meiner Einfälle habe ich dann, wenn ich eigentlich längst schlafen sollte. Dann beginnen die Gedanken zu kreisen, es kribbelt in den Fingerspitzen und oft würde ich am liebsten sofort mit der Arbeit beginnen…

Doch wie heißt es so schön? Geduld ist eine Tugend. Und wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann, dass das Goldschmieden neben einer sorgfältigen Planung und Vorbereitung oft SEHR VIEL Geduld erfordert – ganz im Gegensatz zu unserem heutigen Zeitgeist, wo alles immer schnell und am besten gleichzeitig geschehen soll. Das ist bei diesem Handwerk unmöglich, und zum Glück gelingt es mir sehr gut, am Werktisch den Schalter umzulegen.

Hier säge, feile, löte und hämmere ich mit viel Ausdauer und Konzentration. Und so fügen sich die zahlreichen, kleinen Details meiner Skizzen und Entwürfe nach und nach zu klaren Formen. Und wenn dann am Ende aus den ersten Bildern in meinem Kopf ein neuer zauberhafter Begleiter entstanden ist, ein zarter Anhänger,
filigrane Ohrringe oder ein duftend-blumiger Ring, dann erfüllt es mich jedes Mal aufs Neue mit SEHR VIEL Glück.

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Jedes meiner Schmuckstücke trägt meine eigene, unverwechselbare Handschrift. Manchmal inspiriert mich eine besonders schöne Blume, die Form ihrer Blüten, ein Stück Spitze oder ein alter Knopf, der mir auf dem Flohmarkt in die Hände gefallen ist…

Meine kleinen Schönheiten sind stets nach eigenen Entwürfen handgefertigt.
An meinem Werkstisch entstehen kleine Kollektionen, auf Wunsch aber auch ganz persönliche Unikate. Alle Schmuckstücke der Kollektionen fertige ich in limitierten Auflagen an, verändere dabei aber fast immer winzige Details: So wähle ich gerne verschiedene Blüten- und Perlenformen aus oder variiere die Farben der Edelsteine. Auf diese Weise gleichen die fertigen Stücke einander
und bleiben am Ende doch einzigartig.

Bei der Herstellung meiner Schmuckstücke lege ich besonderen Wert auf eine qualitativ hochwertige Verarbeitung sowie auf eine sorgfältige Auswahl der Materialien. Am liebsten realisiere ich meine Ideen in 925er Silber und 585er bzw. 750er Gold, gerne setze ich auch mit Feingold kleine Akzente. Dazu kombiniere ich zarte Edelsteinperlen und -blüten sowie fein schimmernde Süßwasser- oder Akoyazuchtperlen. Die floralen Sägemuster unterlege ich mit hochwertigem Leder.
Fast schon ein Muss ist der filigran-verspielte Perldraht, der viele meiner kleinen Schönheiten ziert und hübsche Glanzpunkte setzt.

Jedes meiner Schmuckstücke ist etwas Besonderes. Bei mir gibt es keinen Schmuck von der Stange. Vielmehr rücke ich bei meiner Arbeit stets das Bewusstsein für das Handwerk in den Fokus. Und so kommt in jedem Anhänger, Ohrring oder Ring meine Liebe zum Handgemachten und Echtem zum Ausdruck.
Denn nur so entstehen Stücke fürs Leben mit anhaltender Qualität.

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Was ich am meisten am Goldschmieden liebe?

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ALLES. Einfach alles. Ich bin absolut verliebt in dieses Handwerk.
Es ist einfach das, was ich immer machen wollte. Ich kann mich selbst verwirklichen und
anderen damit auch noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Was gibt es Schöneres?